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Freundschaft verbindet über Ländergrenzen hinweg

Innovatives Angebot für die Sommermonate

Erstellt von Franz am 11. Januar 2012 unter Tipps

Bis vor wenigen Jahren war das Bundesland Vorarlberg in touristischer Hinsicht speziell für den Wintersport bekannt. Hunderte Kilometer an abwechslungsreichen Pisten locken viele Gäste aus dem In- und Ausland an, um auch nur für wenige Tage das Skifahren genießen zu können. Insbesondere durch die zwei Nobelskiorte Zürs und St. Anton hat sich der Skilauf einen Namen gemacht. Um einmal Champagner in einer der noblen Skihütten in St. Anton zu trinken, reisen manch reiche Urlauber um die halbe Welt.

Doch es muss kein Schiaufenthalt der Extraklasse sein, um seinen Urlaub am Arlberg zu verbringen. Denn auch das Langlaufen findet jede Saison mehr Fans, die auf den kilometerlangen Loipen ihre Künste unter Beweis stellen möchten. Außerdem wird von zahlreichen Hotels am Arlberg Aufenthaltspauschalen geboten, die beispielsweise die Skipässe im Preis für die Unterkunft inkludieren. Geführte Schneeschuhwanderungen und Skitouren runden das abwechslungsreiche Programm für den Urlaub am Arlberg ab.

Doch so zufriedenstellend sich diese Situation auch anhören mag, so beunruhigt war die Expertenkommission der Wirtschaftskammer Vorarlbergs bezüglich der niedrigen Auslastungszahlen im Sommer. Denn seit vielen Jahren wird ein großes Minus in den Sommermonaten verzeichnet, da die Gäste ausbleiben. Nicht selten gleichen die Regionen, in denen sich im Winter zig Touristen tummeln, Geisterstädten in den Monaten von Mai bis September. Um dieser Situation entgegenzuwirken haben sich die handelnden Akteure mehrere Schritte überlegt und möchten durch neue Angebote die Gäste an den Arlberg locken. Im Zentrum dieser Überlegungen stand vor allem das Thema Wandern am Arlberg. Pauschalangebote bezüglich des Wanderns am Arlberg sollen nun von den Hotels angeboten werden. Darüber hinaus sollen in den kommenden zwei Jahren noch vier weitere Hotels entstehen, die sich besonders auf das Thema Wandern am Arlberg konzentrieren. Ein weiterer Schritt der Expertenkommission ist der Ausbau des Netzes an Wanderwegen und neue Themenwanderwege sollen ebenfalls Touristen anziehen, die die Geisterstädte in den Sommermonaten beleben.


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